Neues aus dem Spielemuseum

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Aktuelles

Spielerisch gegen Einsamkeit

Etwa jeder fünfte Mensch in Deutschland lebt allein, die Quote für Single-Haushalte nähert sich der 50-%-Marke. Zwar heißt "allein" nicht immer auch "einsam" - wenn die Einsamkeit jedoch zuschlägt, hat das nicht nur Folgen für die unmittelbar Betroffenen.

Auch der Spielemarkt passt sich diesem gesellschaftlichen Wandel an: Spiele, die von einer Person spielbar sind, gehören inzwischen zum Portfolio der Verlage. Eine Vitrine im Foyer des Deutschen SPIELEmuseums gibt einen Überblick über einige Exemplare (siehe Foto).

Eine tiefergründige Rolle spielt das Phänomen auch beim  Schülerwettbewerb zur politischen Bildung der Bundeszentrale für politische Bildung. Hier unterstützt das DSM seit vielen Jahren eine der Aufgaben, bei der aktuellen Auflage lautet sie: "Einsamkeit: Individuelles Problem oder Verantwortung für uns alle und die Politik?" für das 8. bis 12. Schuljahr. Die besten Einsendungen von deutschsprachigen Schulen aus aller Welt werden wieder ab März kommenden Jahres mit einer eigenen Sonderausstellung gewürdigt.

Auch der Freistaat Sachsen hat die Problematik erkannt - beim Sächsischen Förderpreis für Kunst und Demografie "KunstZeitAlter", den das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus zusammen mit dem Landesverband Soziokultur Sachsen e.V. und der Johanna und Fritz Buch Gedächtnis Stiftung ausschreibt, lautet das Thema 2026 ebenfalls "Einsamkeit". Künstlerische Ideen, die dem entgegenwirken, Debatten anstoßen und Gemeinschaft fördern, können noch bis 24. August eingereicht werden ( Details).

Spiel mit!